Bei raschen Wandlungsprozessen in der Arbeits- und Berufswelt ist es immer notwendiger, Veränderungen kontinuierlich zu beobachten und zugleich innovative Ideen aufzuzeigen. Wollen mittelständische Unternehmen unter aktuellen Bedingungen marktfähig bleiben, müssen sie individuelle Stärken betonen, Betriebskonzepte hinterfragen, Nischen nutzen oder Serviceleistungen spezialisieren. Das Erfolgsrezept der Initiative, Arbeiten mit Gewinn, eröffnet Unternehmen dauerhafte Geschäftserfolge und den Beschäftigten neue Perspektiven. Mit der Angebotspalette von Beratung, Qualifizierung, Modernisierung und Motivation trägt KPFM® zur positiven Imagebildung der Unternehmen bei. Das Projekt hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, Chancen zu entdecken und in unternehmerisches Handeln umzusetzen.
Das eingetragene Markenzeichen KPFM® steht für die Aktionsschwerpunkte
Die Initiative richtete sich in der ersten Programmphase (ab Anfang 2002) mit Modernisierungs- und Qualifizierungsprojekten gezielt an Unternehmen der Dortmunder Kernbranchen Baugewerbe, Einzelhandel, Metall- und Elektrowirtschaft und an das Dienstleistungsfeld Call Center.
In der laufenden zweiten Projektphase (2003-2005) arbeiten mittelständische Unternehmen der Branchen Einzelhandel, Metall- und Elektrowirtschaft sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe eng zusammen.
Im Rahmen betrieblicher Personalentwicklung steht das Projekt KPFM® interessierten Unternehmen, z.B. durch Schulungsangebote für Belegschaften, beratend zur Seite. Zum umfangreichen "Dienstleistungspaket" KPFM® gehört auch die Unterstützung bei Antragstellung, Planung und Ausführung von Modernisierungs- bzw. Qualifizierungsvorhaben.
Die Vernetzung von Unternehmern, Beschäftigten, Beratern, Weiterbildnern und Wissenschaftlern zeigt erste Früchte: Die Bereitschaft für Veränderungsprozesse in Unternehmen und für notwendige Qualifizierungen der Fachkräfte wächst.
Nur wirtschaftlich gesunde und konkurrenzfähige Unternehmen mit qualifizierten und engagierten Belegschaften erhalten und sichern Beschäftigung. Dieses Ziel einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik lässt sich durch die kontinuierliche, branchenbezogene Zusammenarbeit von Expertengruppen (regional verankerte Unternehmens- und Arbeitnehmervertreter der Branchen sowie sachkundige Vertreter von Beratungs-, Qualifizierungs- und Forschungseinrichtungen) besser umsetzen. Die Experten diskutieren im monatlichen Sitzungsturnus praxisnahe Projektideen und neue Konzepte. Kontinuierliche Mitarbeit und Vollständigkeit in der Zusammensetzung sind ein zentrales Moment der erfolgreichen Expertengruppenarbeit.
Neben der Expertengruppe stützt sich die Initiative auf eine Steuerungsgruppe, die sich im Wesentlichen aus den wirtschaftsnahen Akteuren der Arbeitspolitik zusammensetzt. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe stimmen über den Ideenpool ab und bringen "die Bedürfnisse der Branchen" in Modernisierungs- und Qualifizierungsprojekten auf den Weg. Der Nutzen von arbeitspolitischen Initiativen für kleine und mittlere Unternehmen kann somit nachhaltig gesteigert werden.
NEWDO ist ein Projekt des Dortmunder Agenda-Vereins und wurde gefördert von der
Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung
